Erster Arbeitstag, Ra'anana Street Food und Herzlia Beach

Hallo allerseits,

ursprünglich hatte ich mir erhofft, euch mehr von unserem ersten "Arbeitstag" (treffender ist Tag auf der Arbeitsstelle) erzählen zu können. Heute Morgen sind wir vier Freiwillige des Löwenstein (andere mögliche Schreibweisen: Levinstein, Luvenshtain, etc. 😉) um 9:00 Uhr morgens in unserer zukünftigen Arbeitsstelle eingetroffen. Unsere Koordinatorin vor Ort empfing uns sehr herzlich und sprach von einem familiären Klima im Rehabilitation Center, das übrigens das einzige seiner Art in Israel ist. Wir wurden über die Einrichtung, unsere Arbeitszeiten und jüdische Feiertage (davon falen dieses Jahr einige in den September) informiert und erneut mit all unseren Dokumenten erfasst. Des Weiteren mussten wir ein weitere meizinische Erklärung unterschreiben, die laut unserer Korrdinatorin in Israel auszufüllen ist und daher nicht schon in Deutschland erledigt werden konnte. Nun muss auf die Auswertung und das Einverständnis einer Stelle in Herzlia gewartet werden, bevor wir dann endlich anfangen dürfen. Unser erster richtiger Tag wird also erst am 13. September sein, nach der Auswertung und Rosh HaShana, dem jüdischen Neujahrsfest. Ich werde berichten, sobald es losgeht!
Auf dem Rückweg vom Löwenstein konnte ich mich nicht länger gegen den verführerischen Duft aus den Straßenimbissen Ra'ananas wehren und bestellte mein erstes israelisches Streetfood. Es sollte wieder Shakshuka sein (ich berichtete bereits), jedoch hatte diese mit den letzten Erfahrungen weniger zu tun: Heute wurde die Shakshuka individuell zusammengestellt, es begann mit der Auswahl den richtigen Brotes ("Bread or Pita?"), gefolgt von Hummus und einer Soße ("spicy?"), der eigentlichen Shakshuka und verschiedenen Salaten ("Hakol?" [Alles?] - "Ken!" [Ja]). Bei den Salaten erkannte ich einige (Tomaten, Gurken), andere waren mir fremd - ein Belag sah aus wie Sauerkraut! (er schmeckte jedoch anders). Auf das ganze noch eine große Ladung Soße und dazu frittierte Beilagen. Und alles für nur 17 Shekel (knapp 4 Euro)! Hier ist das Endergebnis:


Es schmeckte herrlich! 

Apropos Herzlia: Am Sonntag waren wir drei DRKler mit drei DRKlern aus Kfar Saba, dem Nachbarort, in Herzlia am Strand. Herzlia ist ein sehr naher und recht bekannter Ort, der unmittelbar am Meer liegt. Das Wasser war - ahnlich dem in Haifa - sehr warm und mit vielen Wellen. Ja, es ist genauso traumhaft, wie es auf den Bildern aussieht:





 

Dadurch, dass wir esrt am 13. anfangen, müssen wir bis dahin noch einige Tage Urlaub nehmen. Recht spontan überlegen wir uns also, wie die Tage am besten zu nutzen sind (mit Reisen etc.), damit wir keine Urlaubstage ungenutzt verstreichen lassen.

Ich werde in den nächsten Tagen berichten.

Bis dahin,

euer Johannes

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Alltagsgeschichten

Kennenlernen des Beit Löwenstein

Ein turnender Ministerpräsident

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *